Holpriger Start für die Zentren für Gesundheitsforschung

HEIDELBERG (ras/af). Für vier neue Zentren für Gesundheitsforschung zur Bekämpfung von Volkskrankheiten hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Startschuss gegeben.

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An diesen Zentren zur Erforschuung von Krebs, Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen sowie Infektionen sind außer den Helmholtz-Zentren mehr als 20 Hochschulstandorte in Deutschland beteiligt.

"Die Zentren sollen Vorreiter für das Engagement des Bundes in der Medizinforschung sein", erklärt der Vorsitzende des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands (VUD), Berlin, Professor Rüdiger Siewert in Heidelberg.

Von einem Fehlstart für das Konzept von Forschungsministerin Annette Schavan spricht die Opposition. Auf Anfrage der SPD-Fraktion im Bundestag habe das Forschungsministerium eingeräumt, dass zwei der vier Projekte reevaluiert werden müssten, teilte der SPD-Politiker Klaus Hagemann mit.

Binnen eines Jahres müssten die Zentren für Krebs und Infektionskrankheiten ihre Managementstrukturen und ihre Forschungsvorhaben erneut auf den Prüfstand stellen. Das BMBF hat angekündigt, bis 2015 insgesamt 300 Millionen Euro in die Forschung zu investieren.

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