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Hoppe fordert Transparenz über Rationierung

Veröffentlicht:

BERLIN (ble). Der Chef der Bundesärztekammer (BÄK), Professor Jörg-Dietrich Hoppe, hat ein Ende der verdeckten Rationierung von Gesundheitsleistungen in Deutschland gefordert.

Die Entscheidung darüber, welche Leistungen von der Solidargemeinschaft künftig ganz oder teilweise bezahlt werden sollen, dürfe nicht weiter auf Ärzte und Patienten abgeladen werden, sondern müsse vom Bundestag getroffen werden, forderte er mit Blick auf den in drei Wochen beginnenden 111. Deutschen Ärztetag in Ulm.

Als beratendes Organ des Parlaments schlägt die BÄK in ihren Leitsätzen zum Ärztetag, dem so genannten Ulmer Papier, einen unabhängigen "Gesundheitsrat" vor.

Lesen Sie dazu auch: Hoppe kritisiert Mechanisierung des Arztberufs

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Kommentare
Dieter Döring 01.05.200813:57 Uhr

Hoppe fordert Transparenz über Rationierung

Herr Prof. Hoppe hat voll und ganz Recht und ihm gehört die volle Unterstützung aller Ärzte.
Auch bin ich, als Hausarzt, für eine vom Gesetzgeber erstellten eindeutigen Prioritätenliste. Auf dieser Liste haben Naturheilkunde, Homöopathie, Akupunktur und Ähnliches nichts zu suchen.

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