Direkt zum Inhaltsbereich

Flucht nach Europa

"Humanitäre Krise" im zentralen Mittelmeer

Mehrere Nichtregierungsorganisationen haben die Bundeskanzlerin in einem offenen Brief um Unterstützung in der Seenotrettung Asylsuchender gebeten.

Veröffentlicht:
Ein mit Flüchtlingen überladenes Boot vor Lampedusa: Die Situation für die Seenotrettungsdienste wird zunehmend schwieriger.

Ein mit Flüchtlingen überladenes Boot vor Lampedusa: Die Situation für die Seenotrettungsdienste wird zunehmend schwieriger.

© picture-alliance / JOKER

BERLIN. Die Zustände auf der Mittelmeerroute vieler Asylsuchender nach Europa solle öffentlich als humanitäre Krise anerkannt werden – das fordern die Nichtregierungsorganisationen (NGO) SOS Méditerranée, Sea-Watch und Ärzte ohne Grenzen in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin.

Die Arbeit der NGOs in der Seenotrettung werde zunehmend gefährlicher und die Zustände unhaltbarer, beklagen die Organisationen. In dem Brief berichten sie von lebensbedrohlichen Manövern der libyschen Küstenwache und Anschuldigungen von Seiten italienischer Staatsanwälte und dem österreichischen Außenminister, die NGOs arbeiteten vorsätzlich mit Schleppern zusammen.

Die NGOs fordern deshalb, die Umstände der Seenotrettung Asylsuchender im zentralen Mittelmeer als humanitäre Krise anzuerkennen, um auf den benötigten Schutz der Helfenden aufmerksam zu machen. Außerdem fordern die Organisationen die Bundeskanzlerin auf, sich öffentlich zum Verhalten der libyschen Küstenwache zu positionieren und deren "menschenrechtswidriges" Verhalten anzusprechen. (mmr)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Buchtipp

Neuer Bildband: Helden eines schrecklichen Krieges

Auswirkung auf Arzneiversorgung

Pharmaindustrie warnt vor Helium-Engpässen durch Irankrieg

Das könnte Sie auch interessieren
Glasglobus und Stethoskop, eingebettet in grünes Laub, als Symbol für Umweltgesundheit und ökologisch-medizinisches Bewusstsein

© AspctStyle / Generiert mit KI / stock.adobe.com

Klimawandel und Gesundheitswesen

Klimaschutz und Gesundheit: Herausforderungen und Lösungen

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein MRT verbraucht viel Energie, auch die Datenspeicherung ist energieintensiv.

© Marijan Murat / dpa / picture alliance

Klimawandel und Gesundheitswesen

Forderungen nach Verhaltensänderungen und Verhältnisprävention

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

© Frankfurter Forum für gesellschafts- und gesundheitspolitische Grundsatzfragen e. V.

Das Frankfurter Forum stellt sich vor

Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Ein Medikament unter vielen, das wenigen hilft? 2400 Wirkstoff-Kandidaten in der EU haben den Orphan-Drug-Status.

© artisteer / Getty Images / iStock

Wirkstoff-Kandidaten mit Orphan-Drug-Status

Orphan Drugs – Risiken für ein Modell

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Ein junges Mädchen wird geimpft – gegen HPV? (Symbolbild mit Fotomodellen)

© milanmarkovic78 / stock.adobe.com

Vision Zero Onkologie

Die Elimination des Zervixkarzinoms

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vision Zero e.V.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hautkrebs

Wie sich das Bräunen im Solarium auf das Melanom-Risiko auswirkt

Lesetipps
Bakterien im Blutgefäß

© Artur / stock.adobe.com

Update der S3-Leitlinie

Neue Empfehlung in der Sepsis-Therapie

Grafik eines übergewichtigen Menschen und einem EKG

© Dr_Microbe/stock.adobe.com

Kardiometabolische Erkrankungen

Adipositas und Vorhofflimmern: Besteht ein direkter Zusammenhang?

Apixaban, ein orales Antikoagulans zur Behandlung und Vorbeugung von Blutgerinnseln sowie zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern.

© Soni's / stock.adobe.com

Vergleich bei dreimonatiger Therapie-Zeit

Apixaban vs. Rivaroxaban: Welches DOAK hat das geringere Blutungsrisiko?