Immer mehr Patienten werden ambulant operiert

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HANNOVER (cben). Immer mehr ambulante Operationen: Nach Angaben der KKH-Allianz hat sich die Zahl der ambulanten Operationen zwischen 2004 und 2008 stark erhöht. Während im Jahr 2004 noch 168 700 Versicherte der Kasse lieber zu niedergelassenen Ärzten als in die Klinik gingen, waren es im Jahr 2008 bereits mehr als 237 000.

"Ähnlich stellt sich der Trend dar, wenn die Daten aller Kassen in Deutschland näher unter die Lupe genommen werden", teilte die KKH-Allianz mit. So wurde im Jahr 2004 bei rund 6,5 Millionen Patienten eine ambulante Operation vorgenommen, im Jahr 2008 bereits bei über 9,2 Millionen.

Am beliebtesten in Deutschland ist das ambulante Operieren bei den Baden-Württembergern. Dort ließen sich im Jahr 2004 noch 22 600 KKH-Allianz-Versicherte lieber ambulant statt im Krankenhaus operieren. Bis 2008 ist die Zahl auf fast 40 000 gestiegen.

Das Schlusslicht ist Hessen mit einer Steigerung von nur 1,6 Prozent. Im Jahre 2004 nutzten in Hessen 17 700 Menschen die Möglichkeit einer ambulanten Op, vier Jahre später waren es 18 000. Grund für die Zunahme seien schonende Op-Techniken, weniger belastende Anästhesieverfahren und die Möglichkeit des Patienten, rasch nach Hause zurückzukehren.

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