Barmer

Impfplaner-App für Versicherte

Veröffentlicht:

BERLIN. Jeder fünfte Bundesbürger ist unsicher, ob der eigene Impfschutz ausreichend ist. Weitere 16 Prozent sind sich über ihren Impfstatus im Unklaren, da sie die aktuellen Impfempfehlungen nicht kennen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Barmer hervor, deren Ergebnisse der „Ärzte Zeitung“ vorab vorliegen.

Von den bundesweit 1000 befragten volljährigen Frauen und Männern prüfe weniger als jeder Dritte regelmäßig, ob eine Auffrischungsimpfung nötig ist. Jeder dritte Befragte verlässt sich für diese Einschätzung auf seinen Arzt. Zehn Prozent der Bürger legen keinen Wert darauf, ihren Impfstatus zu prüfen oder sie äußern generelle Bedenken gegenüber Impfen.

Die Kasse will auf die Umfrageergebnisse mit dem Angebot einer Impf-App für ihre Versicherten reagieren. Dieser digitale Impfplaner, der ab sofort verfügbar sein soll, zeige den aktuellen Impfstatus an, warne vor drohenden Lücken und erinnere an Auffrischungsimpfungen, teilt die Barmer mit. Die App basiere auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission.

Aus Sicht von Barmer-Vorstandschef Professor Christoph Straub kann die App ein „unkomplizierter Helfer“ sein. Er bezeichnete es als „Alarmsignal“, dass so viele Bürger ihren Impfstatus nicht kennen. (eb)

Mehr zum Thema

Kommentar

Neue Mitspieler bei Selektivverträgen

Kartellamt

Jetzt zum Wettbewerbsregister anmelden!

Das könnte Sie auch interessieren
Sie können die Anzahl an Impfanfragen kaum bewältigen?

Digitales Impfmanagement

Sie können die Anzahl an Impfanfragen kaum bewältigen?

Anzeige | Doctolib GmbH
Tipps und Umsetzungshilfen für ein optimales Impfmanagement

Kostenloser Ratgeber

Tipps und Umsetzungshilfen für ein optimales Impfmanagement

Anzeige | Doctolib GmbH
Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

„EvidenzUpdate“-Podcast

Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

Digitalisierung und Datenschutz pandemiekonform: SVR-Vorsitzender Professor Ferdinand Gerlach (li.) am 24. März in Berlin bei der Vorstellung des Ratsgutachtens und der Bundesdatenschutzbeauftragte Professor Ulrich Kelber (re.) einen Tag später bei der Vorlage seines Tätigkeitsberichts.

„ÄrzteTag“-Podcast

„Wir verlangen Digitalisierung mit Gehirnschmalz!“ (Streitgespräch Teil 1)

Thorsten Kaatze, kaufmännischer Direktor am Uniklinikum Essen

„ÄrzteTag“-Podcast

Ein „Kochrezept“ für die Digitalisierung einer Uniklinik

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Person am Meer, in der Hand eine Schutzmaske.

Infektiologenkongress

Corona: Sommer, Sonne, Delta-Variante?

Wie viel sollen Menschen für die Pflege ihrer Angehörigen zahlen müssen? Der Gesetzgeber will den Betrag deckeln – wohl aber nicht vollständig.

Länderkammer

Bund soll mehr Geld für Pflege berappen