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Wahltarife für Kassenpatienten

In Baden-Württemberg verpufft Gassen-Vorschlag

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STUTTGART. AOK, Medi und Hausärzteverband in Baden-Württemberg haben sich gegen den Vorschlag von KBV-Chef Dr. Andreas Gassen gewandt, einen günstigeren Kassentarif für Patienten anzubieten, die sich an einen koordinierenden Arzt binden. Dies greife zu kurz, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Vertragspartner der dortigen Selektivverträge.

Zusammen mit der koordinierenden Arztfunktion müssten besser vernetzte Versorgungsstrukturen einhergehen. Sie zusammen führten zu mehr Qualität und zu sinnvoller Häufigkeit von Arztkontakten. Dies belegten die Hausärztliche Versorgung (HZV) und die Facharztprogramme in Baden-Württemberg – die HzV mittlerweile sogar mit vier Evaluationen. Dies sei der zielführende Weg zu besserer Patienten- und Ärztezufriedenheit. (bar)

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