Direkt zum Inhaltsbereich

Baden-Württemberg

Intensivpflegekräfte fehlen an Unikliniken

Veröffentlicht:

STUTTGART. Die fünf Unikliniken in Baden-Württemberg haben erhebliche Probleme, Intensivpflegekräfte zu finden.

Nur in Heidelberg und Ulm gelinge es noch, ausreichend Personal zu rekrutieren. Dagegen könnten - in unterschiedlichem Ausmaß - die Unikliniken Freiburg, Tübingen und Mannheim freiwerdende Stellen "nicht nahtlos wiederbesetzen", heißt es in der Antwort des Sozialministeriums auf eine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion.

Das Überstundenkontingent je Intensivpflegekraft liege an den Standorten bei 50 bis 90 Stunden. "Mittelfristig" könnten dort Leistungsausweitungen wegen Fachkräftemangel in der Pflege nicht realisiert werden, heißt es.

Die Unikliniken hätten es über den von ihnen verhandelten Tarifvertrag TVUK in der Hand, "die eigene Attraktivität im Wettbewerb um qualifiziertes Personal zu steigern". (fst)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Kurt-Michael Walter 10.02.201615:02 Uhr

Das Ergebnis einer seit Jahren verfehlten Personalentwicklung:

Für Arbeitswissenschaftler und Personalentwickler ist diese Nachricht keine Überraschung. Seit Jahren bestehende Forderungen werden aus
Kosten- und wirtschaftlichen Gründen von den verantwortlichen Sozial- und Gesundheitspolitikern ignoriert.

Die hausgemachten Personalprobleme von Kliniken reihen sich Nahtlos in die seit Jahren gesundheitspolitisch zu verantwortenden Fehlentwicklungen in der Pflegebranche ein.

Selbst beauftragte "Haedhunter" haben Schwierigkeiten noch geeignete Kräfte im Markt zu rekrutieren. Zitat: "Für Niedriglohn und Normaltarif lässt sich heute keine Abwerbung im deutschsprachigen In- und Ausland mehr realisieren".





Sonderberichte zum Thema
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Lesetipps
Mehrere Menschen im Gespräch

© Jacob Lund / stock.adobe.com

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen

Frau mit Restless-Legs-Syndrom liegt im Bett und wackelt mit den Beinen.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose