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Prognose

Jobs und Wachstum stützen Sozialkassen

Deutschland bleibt ein Wachstumsmotor: Die Bundesregierung geht im kommenden Jahr von 1,7 Prozent Zuwachs beim Bruttosozialprodukt aus. Die weiter steigende Beschäftigtenzahl bedeutet Mehreinnahmen auch für die Sozialkassen.

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BERLIN. Die Sozialversicherungen könnten auch im kommenden Jahr mit Mehreinnahmen rechnen.

Die Bundesregierung erwartet 2014 einen kräftigen Aufschwung und hob seine Prognose für die Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,6 Prozent auf 1,7 Prozent an.

Nach Angaben des amtierenden Bundeswirtschaftsministers Philipp Rösler (FDP) werde sich "die wirtschaftliche Dynamik im nächsten Jahr deutlich beschleunigen", sagte er am Mittwoch in Berlin.

Die sogenannte Herbstprojektion bilden die Grundlage für die Schätzungen des Steueraufkommens. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen orientieren sich bei der Aufstellung ihrer Haushalte an den gesamtwirtschaftlichen Eckwerten.

Die Wachstumsimpulse kommen vor allem aus dem Inland. So sprängen die Investitionen als wichtiger Konjunkturmotor wieder an.

Von den guten Rahmendaten profitiert der Arbeitsmarkt - und damit letzten Endes auch Sozialversicherungen wie die Krankenkassen. Nach Darstellung von Rösler wird die Erwerbstätigkeit in diesem Jahr um 235.000 Personen und im nächsten Jahr nochmals um 180.000 Personen zulegen.

Steigen werden demnach auch die verfügbaren Einkommen der Arbeitnehmer. Sie werden in diesem Jahr um 2,1 Prozent und 2014 um 2,9 Prozent zulegen, hieß es. (fst)

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