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Jugendliche haben Angst vor Altersarmut

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BERLIN (dpa). Die Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat nach den Ergebnissen einer Studie Angst vor Altersarmut. 61 Prozent der Befragten zwischen 17 und 27 Jahren haben demnach Sorge, im Alter arm zu sein. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der TNS Infratest Sozialforschung hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Dabei machen sich vor allem junge Frauen Sorgen, später nur eine geringe Rente zu bekommen. Ein Großteil der Befragten ist demnach zwar bereit, privat für das Alter vorzusorgen - viele verstehen aber kaum die Angebote. Der Jugendforscher Professor Klaus Hurrelmann bezeichnete die Ergebnisse als "sehr ernüchternd und beunruhigend". "Die Überforderung ist groß", sagte der wissenschaftliche Leiter der Studie. "Die vor zehn Jahren eingeleitete Reform der Alterssicherung durch mehr Eigenbeteiligung ist nicht bei den jungen Leuten angekommen." Zwar sparten rund 55 Prozent für das Alter. "Aber die Regeln sind dabei sehr kompliziert". So könnten beispielsweise nur 14 bis 15 Prozent der Befragten erklären, was eine betriebliche Altersvorsorge ist. Daher bestünde die Gefahr, dass viele Jugendliche und junge Erwachsene ungewollt auf Altersarmut zusteuerten.

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