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Honorar für 2019

KBV schlägt Pflöcke ein für Verhandlungen

KBV-Chef Gassen legt bei Gesprächen mit Kassen einen Fokus auf den Orientierungspunktwert.

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BERLIN. KBV-Chef Dr. Andreas Gassen hat die Vertragsärzte auf eine zähe Verhandlungsrunde mit den Kassen über das Honorar für 2019 eingestimmt. Wie jedes Jahr starten die offiziellen Gespräche Mitte August. Gassen betonte in einem von der KBV veröffentlichten Video, es werde darum gehen, durch einen höheren Orientierungswert die gestiegenen Kosten der Arztpraxen abzubilden. Er verwies als Beispiel auf die Tarifabschlüsse der Medizinischen Fachangestellten.

Kassenvertreter seien mitunter "in der seltsamen Welt gefangen, dass bei Ärzten alles billiger wird, wenn überall sonst alles teurer wird", sagte Gassen. Die Verhandlungen der vergangenen Jahre hätten Zweifel aufkommen lassen, "ob es dem GKV-Spitzenverband um (...) die Sicherung der Versorgung geht, oder nur darum, die überbordenden Finanzreserven der Krankenkassen weiter aufzustocken" so der KBV-Chef. Für das laufende Jahr ist der Orientierungswert bundesweit um 1,18 Prozent auf 10,6543 Cent gestiegen. Dies entspricht einer Honorarerhöhung von etwa 438 Millionen Euro. Der Beschluss fiel im September 2017 im Erweiterten Bewertungsausschuss gegen die Stimmen der KBV, die eine Anhebung um 2,4 Prozent gefordert hatte. Insgesamt bezifferte die KBV den Honorarzuwachs auf 525 Millionen Euro. (fst)

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