Höhere Leistungsausgaben

KKH vermeldet Jahresdefizit

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse hat ihren Geschäftsbericht für 2013 vorgelegt: Sie notiert höhere Leistungsausgaben und eine steigende Mitgliederzahl.

Veröffentlicht:

HANNOVER. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem Minus von 19,8 Millionen Euro abgeschlossen. Wie die Kasse mitteilt, stehen aber noch rund 15 Millionen Euro Ausgleichszahlungen aus dem Gesundheitsfonds für das Krankengeld an.

Der Verlust hängt mit den gestiegenen Leistungsausgaben zusammen, die insgesamt 4,6 Milliarden Euro betragen. Für die medizinische Versorgung seien 2013 pro Versicherten 2603 Euro ausgegeben worden, was ein Anstieg von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeute, informierte die KKH.

Mehr zahlen musste die Kasse im vergangenen Jahr für die stationäre Behandlung (876 Euro pro Versicherten, plus drei Prozent), den ambulanten Bereich (464 Euro pro Versicherten, plus 13,3 Prozent) und für Arzneimittel (454 Euro, plus 2,5 Prozent). Dagegen seien die Verwaltungskosten gesunken - um 0,6 Prozent auf 137 Euro je Versicherten.

Insgesamt verfügt die KKH nach eigenen Angaben jetzt über 1,34 Millionen zahlende Mitglieder. 2013 waren rund 6000 neue Versicherte hinzugekommen. (ths)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen

„Schmerzen sollten früh ganzheitlich betrachtet werden“

Kooperation | In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Muskuloskelettale Erkrankungen

Was bringt Kinesiotaping?

Asthma, COPD und Co.

Acht Fehler bei der Inhalationstherapie – und wie es richtig geht

Lesetipps
Ein Kardiologe verwendet einen Schlauch für die Radiofrequenzkatheterablation eines Patienten mit Vorhofflimmern.

© romaset / stock.adobe.com

Nach Katheterablation

Kontrolle von Risikofaktoren schützt vor Vorhofflimmern-Rezidiven

Eine Blutprobe zur Bestimmung von vier kardiovakulären Schlüsselmarkern.

© Henrik Dolle / stock.adobe.com

Verdacht auf Myokardinfarkt

Wenn erhöhte Troponine täuschen und es kein Herzinfarkt ist

Diabetischer Fuß mit Ulkus

© Brauer / stock.adobe.com

Innovative Therapieansätze

Mit Fischhaut gegen den diabetischen Fuß