KV Brandenburg startet Kampagne gegen Impflücken

POTSDAM (ami). Die KV Brandenburg (KVBB) hat Ende September zum dritten Mal eine Impfkampagne in Kooperation mit den Arzneimittelherstellern GlaxoSmithKline und Pfizer gestartet.

Veröffentlicht:

Mit der dreiwöchigen Kampagne will die KVBB die Durchimpfungsrate der Brandenburger steigern. So hatten den Angaben zufolge 2010 zwar rund 97 Prozent der märkischen Schulanfänger die Grundimmunisierung gegen Diphterie, Keuchhusten und Wundstarrkrampf, aber nur 32 Prozent die nötige erste Auffrischungsimpfung.

"Da müssen wir dranbleiben", sagte der stellvertretende KVBB-Vorsitzende Andreas Schwark. Impflücken stellt die KVBB auch bei Kinderlähmung fest. Auch die Durchimpfung gegen Meningokokken und Hepatitis B müsse gesteigert werden.

"Impfen schützt in jedem Alter"

Schwark rief daher die Brandenburger auf, die dreiwöchige Kampagne unter dem Motto "Impfen schützt in jedem Alter" zu nutzen, um den Impfstatus klären zu lassen.

Die Ärzte seien in dieser Zeit besonders gut vorbereitet. Sie wurden von der KVBB im Vorfeld mit Praxis- und Patienteninfos zum Impfen ausgestattet.

Die vorangegangenen Kampagnen 2007 und 2009 wertete Schwark als "sehr erfolgreich".

Laut KV haben die Brandenburger Ärzte bei der Impfaktion im Jahr 2009 knapp 1800 Menschen gegen Tetanus geimpft, 24.690 gegen Grippe, 1162 gegen Keuchhusten.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kommentar

Krankmeldungen via Telefon: Wider den Wartezimmer-Zwang

Das könnte Sie auch interessieren
Grippeschutz in der Praxis – Jetzt reinhören!

© DG FotoStock / shutterstock

Update

Neue Podcast-Folgen

Grippeschutz in der Praxis – Jetzt reinhören!

Anzeige | Viatris-Gruppe Deutschland
Herz mit aufgemalter Spritze neben Arm

© Ratana21 / shutterstock

Studie im Fokus

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Prävention durch Influenzaimpfung?

Anzeige | Viatris-Gruppe Deutschland
Junge Frau spricht mit einer Freundin im Bus

© skynesher | E+ | Geytty Images

Update

Impflücken bei Chronikern

Chronisch krank? Grippeimpfung kann Leben retten

Anzeige | Viatris-Gruppe Deutschland
Alarmierender Anstieg: Hautpilz aus dem Barbershop

© David Pereiras | iStock (Symboldbild mit Fotomodell)

Dermatomykosen

Alarmierender Anstieg: Hautpilz aus dem Barbershop

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Effektive Therapie von Nagelpilz: Canesten® EXTRA Nagelset

© Irina Tiumentseva | iStock

Onychomykosen

Effektive Therapie von Nagelpilz: Canesten® EXTRA Nagelset

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Abb. 1: Zeitaufwand pro Verabreichung von Natalizumab s.c. bzw. i.v.

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [9]

Familienplanung und Impfen bei Multipler Sklerose

Sondersituationen in der MS-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Biogen GmbH, München
Impfungen – ob Influenza oder Reisezeit

© Springer Medizin Verlag GmbH

Impfungen – ob Influenza oder Reisezeit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Unterschiede der Geschlechter

Herzinfarkte und Ischämie bei Frauen: Was ist wirklich anders?

Lesetipps
Eine Frau hält ihrem bettlägerigen Mann die Hand.

© openlens / Stock.Adobe.com

Fünf Szenarien durchgespielt

Was bei einem palliativmedizinischen Notfall Priorität hat