Entbürokratisierung

KV Bremen startet Bürokratieumfrage bei Praxen

Die KV Bremen will per Umfrage den Umfang der als lästig wahrgenommenen Anschreiben von Krankenkassen ermitteln – und mit den Kassen nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Veröffentlicht:

Bremen. Die KV Bremen will per Umfrage ermitteln, wie viel Arbeit die Praxen mit unnötigen Kassenanfragen haben.

Im Rahmen der Initiative „Blitzumfrage: Wir reden über Bürokratieabbau“ sammelt die KV Bremen derzeit gezielt als lästig wahrgenommene Anschreiben der Krankenkassen. Die KVHB bittet ihre Mitglieder, ihr Dokumente zuzusenden, die sie als besonders belastend oder überflüssig empfinden, so die KVHB. „Danach wollen Kassen und KVHB in Bremen Wege ausloten, wie sie den Aufwand für Praxen reduzieren können.“

Obwohl viele bürokratische Regelungen auf Bundesebene getroffen würden, sehe man Potenzial, auf regionaler Ebene die Situation zu verbessern, so die KVHB. In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit den Bremer Krankenkassen gehe die KV Bremen derzeit unter anderem das Thema „Entbürokratisierung“ an, hieß es. Dabei seien die unnötigen Anschreiben der Krankenkassen als ein besonders belastendes Feld im Praxisalltag identifiziert worden.

Die Dokumente können über die Homepage der KVHB hochgeladen oder mit der gelben Post an die KVHB gesandt werden. (cben)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Debatte um GKV-Finanzreform

Vertragsärzte setzen auf höhere Steuern für Tabak und Alkohol

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kasuistik

Massiv erhöhter CA-19-9-Wert weckt falschen Krebsverdacht

Lesetipps
Ein Anwalt hält eine Gesetzessammlung in der Hand.

© Kzenon / stock.adobe.com

Prozesse werden teurer

Tipps: So können Praxen die Risiken für einen GOÄ-Streit minimieren

Eine Blutdruckmessung

© CasanoWa Stutio / stock.adobe.com

Fallstricke in der Praxis

Häufige Fehler in der Hypertonie-Therapie: So geht’s besser!

Ab wann darf ich jüngere Menschen auf Kasse gegen Herpes zoster impfen?

© Porträt: privat | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Ab wann darf ich jüngere Menschen auf Kasse gegen Herpes zoster impfen?