KV Hessen fordert mehr HzV-Verträge

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Hessen verliert an Attraktivität für niederlassungswillige Jungärzte, moniert der Vorstand der KV. Helfen könnten Hausarztverträge, glauben sie, von denen es aber zu wenig gebe. Der Vorwurf: Die Kassen stellen sich quer.

FRANKFURT/MAIN (maw). Vor allem Nachwuchsärzte werden künftig Hessen den Rücken kehren und sich in Nachbarländern wie Bayern oder Baden-Württemberg niederlassen.

Das prognostizieren die beiden Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) Frank-Rüdiger Zimmeck und Dr. Gerd W. Zimmermann.

Den Grund der mangelnden Attraktivität Hessens als Praxisstandort sehen sie dabei in der geringen Anzahl an Verträgen zur hausarztzentrierten Versorgung (HzV).

"HZV-Verträge sind eine wichtige Wahlmöglichkeit für die Patienten, die in anderen Bundesländern gerne genutzt werden", erläutern die KVH-Chefs und üben massive Kritik an den Kassen im Lande: "die meisten hessischen Krankenkassen enthalten ihren Patienten diese Wahlmöglichkeit jedoch vor."

Für die Hausärzte hätten die HzV-Verträge einen hohen Stellenwert, fahren die KVH-Funktionäre fort. Denn zum einen könnten sich die Hausärzte im Rahmen eines solchen Vertrages intensiver um ihre Patienten kümmern und bekämen zum anderen diese Betreuung auch angemessener vergütet.

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