KVNo will wissen, wo Ärzten der Schuh drückt

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KÖLN (iss). Die KV Nordrhein (KVNo) möchte herausfinden, welche Dinge den niedergelassenen Ärzten den Praxisalltag erschweren - und wenn möglich Abhilfe schaffen. Im Mitgliedermagazin "KVNo aktuell" hat sie deshalb eine neue Rubrik eingerichtet: "KVNo kämpft für Sie".

Dort werden die nordrheinischen Ärzte und Psychotherapeuten aufgefordert, Probleme zu schildern, bei denen sie sich Unterstützung von der KV erhoffen.

Nach dem ersten Aufruf haben sich rund 20 Ärzte gemeldet, berichtet Frank Naundorf, Chefredakteur von "KVNO aktuell". "Die meisten Fälle drehten sich um den Formular-Wildwuchs bei den Krankenkassen", sagt er.

Die Ärzte ärgern sich darüber, dass viele Krankenkassen bei Anfragen mit selbst erstellten Formularen statt der vorgesehenen Vordrucke arbeiten, was den Arbeitsaufwand in den Praxen vergrößert.

Die KVNo-Rechtsabteilung kümmert sich jetzt um die ihr genannten Fälle und setzt sich mit den Krankenkassen auseinander.

Gleichzeitig sucht die KV nach einer generellen Lösung für das Problem. Die Gesundheitsmanagementgesellschaft GMG der KVNo - Nachfolgerin der KVNo Consult - prüft nach Angaben von Naundorf zurzeit Möglichkeiten, die Formular-Disziplin der Kassen zu verbessern.

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