Organspende

Kabinett will Beauftragte in Kliniken stärken

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BERLIN. Das Bundesgesundheitsministerium hat am Dienstag die Erarbeitung des „Gemeinschaftlichen Initiativplans Organspende“ gestartet.

Man habe bei dem Treffen mit Verbänden und Organisationen über „konkrete Handlungsfelder“ beraten, um auch den Ablauf der Organspende zu verbessern.

Bis Mitte 2019 soll unter Federführung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) der „Initiativplan“ erarbeitet werden.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte an, das Bundeskabinett werde am Mittwoch das „Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende“ beschließen.

Der Entwurf sieht vor, dass Kliniken mit mehr als einer Intensivstation für jede dieser Stationen mindestens einen Transplantationsbeauftragten bestellen müssen.

Ihre Rolle soll gestärkt werden, sodass sie etwa uneingeschränkt Einsicht in die Patientenakten erhalten, um das „Spenderpotenzial“ zu ermitteln. (fst)

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