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Kammer Sachsen: Geld allein behebt Ärztemangel nicht

DRESDEN (tt). Die sächsische Landesärztekammer sieht in dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz eine Chance, um den Ärztemangel in der sächsischen Provinz zu lindern.

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In einer Mitteilung begrüßt der Kammerpräsident Professor Jan Schulze das geplante Gesetz, bezweifelt aber, dass finanzielle Anreize allein den Mangel an Landärzten beheben können.

Geld könne nur "zum Teil dazu beitragen, dass sich ein Arzt für eine Niederlassung in den ländlichen Regionen entscheidet", so Schulze. Auch Rahmenbedingungen wie das kulturelle und wirtschaftliche Umfeld spielten eine wichtige Rolle.

Der Kammerpräsident machte deutlich, dass er viele der jetzt auf Bundesebene anvisierten Maßnahmen in Sachsen bereits verwirklicht sieht. So sei die angedachte Erhöhung der Landarztquote durch finanzielle Zuschüsse in Sachsen schon umgesetzt.

Schulze verwies auf das Stipendium für Medizinstudenten. Wer sich als Student verpflichtet, in einer ländlichen Region in Sachsen als Allgemeinmediziner zu arbeiten, bekommt ein monatliches Stipendium.

Auch die Regelung, künftig über die Vergabe von Medizinstudienplätzen nicht mehr nur auf die Abiturnote, sondern auch auf die Motivation des Bewerbers zu schauen, gebe es im Freistaat bereits.

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