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Kampagne gegen Fonds stößt im Osten auf Kritik

POTSDAM (ami). Die Kampagne der Kassenärztlichen Vereinigungen Bayerns und Baden-Württemberg gegen den Gesundheitsfonds stößt auf scharfe Kritik aus Brandenburg.

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Der stellvertretende Vorsitzende der KV Brandenburg Dr. Peter Noack hält sie für "Panikmache". Es solle suggeriert werden, dass mit dem Gesundheitsfonds die medizinische Versorgung in Bayern zusammenbreche. "Da stelle ich mir schon die Frage, wie wir hier im Osten seit 18 Jahren die Menschen, die darüber hinaus im Durchschnitt älter und kränker sind, bislang versorgen konnten. Und das mit weit weniger Honorar, als jetzt von der KV Bayerns befürchtet", so Noack.

Auch wenn der Fonds politisch umstritten sei, seien alle Maßnahmen, die auf eine Verbesserung der Finanzgrundlage im Osten hinwirkten, nur zu begrüßen und zu unterstützen. In Brandenburg würden derzeit zwischen 20 und 35 Prozent der von den ambulant tätigen Ärzten erbrachten Leistungen nicht bezahlt, weil das Geld nicht reiche, so Noack.

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