Direkt zum Inhaltsbereich

Beschluss des Landtages

Mehr Medizinstudenten ohne Einser-Abi: Landarztquote in Sachsen-Anhalt wird erhöht

Sachsen-Anhalt erhöht die Landarztquote. Angewendet werden soll sie schon ab dem kommenden Wintersemester.

Veröffentlicht:

Magdeburg. Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat der Erhöhung der Landarztquote zugestimmt. Sie wird nach einer Mitteilung der KV von Donnerstag von 7,8 auf 8,8 Prozent angehoben, gelten soll dies ab dem Wintersemester.

Konkret bedeutet das, dass im laufenden Auswahlverfahren 36 Bewerber – vier mehr als bisher – bei der Vergabe von Studienplätzen in der Humanmedizin an den Universitäten Halle und Magdeburg berücksichtigt werden können. „Diese Vorabquote ist ein wichtiger Baustein, um auch zukünftig die von den Patienten so geschätzte flächendeckende ambulante Versorgung sicherzustellen“, sagte Dr. Jörg Böhme, Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen-Anhalt.

Die Landarztquote sei nach wie vor sehr beliebt, es gebe jährlich weitaus mehr Bewerber als Studienplätze. „Wer über die Landarztquote hier studiert, will später Menschen hier hausärztlich versorgen. Sie sind eine feste Größe, mit der wir als KVSA als Verantwortliche für die Sicherstellung der ambulanten Versorgung und somit auch die Patienten in der Fläche rechnen können. Das ist angesichts der angespannten Situation aufgrund des allgemein bekannten Ärztemangels ein gutes Gefühl“, so Böhme. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Patienten häufigste Täter

Medizinstudierende erleben sexuelle Belästigung vor allem im PJ

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
In Deutschland gibt es immer weniger klinische Forschung. Was Deutschland hingegen zu leisten imstande ist, zeigte sich zuletzt bei der COVID-19-Pandemie: mRNA-basierte Impfstoffe wurden schnell entwickelt und produziert.

© metamorworks / stock.adobe.com

Handlungsempfehlungen

Deutschland-Tempo statt Bürokratie-Trägheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Frau sitzt nachts auf ihrem Bett und schaut ins Licht ihrer Nachttischlampe.

© stokkete / stock.adobe.com

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren

Nicht alles, was im Internet kursiert, stimmt auch – gerade wenn es um Gesundheitsfragen geht. Augen auf und hinterfragen!

© peterschreiber.media / stock.adobe.com

Kohlenhydrate, Apfelessig, Gottesnahrung und Süßstoffe

Vier Ernährungs- und Blutzuckermythen im Faktencheck