Vorstandsgehälter

Kassenchefs legen eine Schippe drauf

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BERLIN. Die Vorstandsbezüge bei den gesetzlichen Krankenkassen sind im vergangenen Jahr teils deutlich gestiegen. Das geht aus den Pflichtveröffentlichungen im Bundesanzeiger vom Freitag hervor.

Der Chef der Techniker Krankenkasse, der im Juli vom Vizeposten aufgerückt war, kam auf insgesamt 276.450 Euro. Der Vorstandschef der größten Kasse Barmer GEK verdiente demnach 250.000 Euro, nach 235.000 Euro im Vorjahr.

Wegen Vorstandswechseln und Fusionen sind die Zahlen aber nicht durchgängig vergleichbar.

Der Vorsitzende der DAK Gesundheit verzeichnete 242.540 Euro, nach 240.934 Euro im Jahr zuvor. Beim Vorstandschef der Pronova BKK betrug die Vergütung 244.218 Euro (2011: 234.132 Euro).

Der Vorstandschef der AOK Plus kam inklusive variabler Anteile auf 242.710 Euro (2011: 235.165 Euro). An der Spitze der AOK Baden-Württemberg gab es eine Absenkung von 221.000 auf 212.000 Euro.

Im Vorjahr hatten die Chefs der Krankenkassen insgesamt mehr als 23 Millionen Euro verdient. Nach teils heftiger Kritik werden nun mit Spannung die Veröffentlichungen der Vereinigungen von Kassenärzten und Zahnärzten erwartet.

Nach einer Erhöhung des Jahresgehalts von KBV-Chef Dr. Andreas Köhler auf 350.000 Euro hatte es Streit mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gegeben. Die KBV hatte daraufhin den strittigen Arbeitsvertrag neu fassen wollen. (dpa)

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