Kein Duell zwischen Minister und Staatssekretär

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SAARBRÜCKEN (kud). Der saarländische Gesundheitsminister Georg Weisweiler bekommt bei seiner Bewerbung um den Landesvorsitz der FDP nun doch keine Konkurrenz aus dem eigenen Haus.

Staatssekretär Sebastian Pini zog seine Kandidatur zurück, die nach Aussagen Weisweilers Verunsicherungen bis ins Ministerium hinein ausgelöst hatte. Der 43-jährige Pini bescheinigte in den Medien seinem Chef, er könne mit seinem ausgleichenden Wesen die Partei kitten.

Nun sollen die Delegierten auf einem Parteitag im Januar zwischen Weisweiler und dem Bundestagsabgeordneten Oliver Luksic wählen. Der 64-jährige Weisweiler sieht sich dabei selbst als Übergangslösung, der nach innerparteilichen Turbulenzen Ruhe in die FDP-Saar bringen und dann die Führung wieder abgeben wolle. Der 31-jährige Luksic stünde dagegen für einen raschen Generationswechsel und eine stärkere Profilierung der Partei innerhalb der Jamaika-Koalition im Saarland. Außerdem soll er laut Beobachtern durch seine bisherige räumliche Ferne zur Landesregierung das FDP-Profil schärfen.

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