Bayern

Klinik-Zuschuss auch für Geräte und IT im Süden

Mit 2,6 Milliarden Euro will Bayern Ausbau und Modernisierung der Krankenhäuser im Freistaat Jahr fördern.

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München. Bayern hat sein Jahreskrankenhausbauprogramm für 2020 freigegeben: Insgesamt sollen 114 Projekte an bayerischen Kliniken mit 2,6 Milliarden Euro aus der Staatskasse finanziert werden, wobei 341 Millionen Euro für die laufenden Bauvorhaben an Krankenhäusern vorgesehen sind.

Wie Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Finanzminister Albert Füracker (beide CSU) erklärten, sollen dabei außer den Bauvorhaben auch Mittel für eine moderne Geräte- und IT-Ausstattung fließen. Aus Sicht der Gesundheitsministerin ist das Geld gut angelegt. „Die Patienten profitieren durch die mit den Investitionen verbundene Verbesserung der Versorgungsqualität. Dies ist ein positives Signal für den Erhalt einer qualitativ hochwertigen stationären Versorgung in allen Regionen.“

Dabei sollen für das Klinikum Fürth die Mittel vorgezogen freigegeben werden. Das Fördermittelvolumen ermögliche es, den ersten Bauabschnitt der Sanierung mit einem Kostenvolumen von knapp 110 Millionen Euro bereits im Bauprogramm 2020 vorab zu berücksichtigen. „Der Krankenhausträger kann mit der diesjährigen Förderrate von 5,71 Millionen Euro spürbar von Vorfinanzierungskosten entlastet werden“, so Huml.

Spitzenreiter unter den im Programm enthaltenen 114 Projekten ist der Ersatzneubau an der Klinik Harlaching in München mit einer Förderrate von 18,99 Millionen Euro. Es folgt das kbo-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg am Inn, das für den zweiten Bauabschnitt 10,73 Millionen vom Freistaat dazu bekommen soll. (bfe)

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