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Knappschaft will Versorgungsnetz ausbauen

BOCHUM (iss). Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) will künftig die Aktivitäten im Versorgungsmanagement verstärken.

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Dazu gehören der weitere Ausbau des Verbundnetzes Prosper und Angebote für ältere Versicherte, sagte die neue Geschäftsführerin Bettina am Orde.

An Bedeutung gewinnt auch die Beratung der rund 1500 Knappschaftsärzte. "Wir werden die Knappschaftsärzte so beraten, dass sie mehr auf eine patientenorientierte Versorgung setzen."

Es sei wichtig, dass sich die Versorgung weniger an die Strukturen als an den Bedürfnissen im Einzelfall orientiere.

Am Orde ist die erste Frau im Führungsgremium der Sozialversicherung, die auf eine 752-jährige Tradition zurückblickt.

Die Sozialwissenschaftlerin kommt vom nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium, wo sie das Ressort "Gesetzliche Krankenversicherung und Vertragsarztrecht" geleitet hat.

Die KBS hat in der Krankenversicherung 1,3 Millionen Mitglieder und 1,7 Millionen Versicherte. Die Kasse erzielte bei einem Finanzvolumen von 6,3 Milliarden Euro 2011 einen Überschuss von 54 Millionen Euro.

Die KBS hat überdurchschnittlich viel ältere Versicherte. Um für junge Familien attraktiver zu werden, zahlt sie künftig einen Bonus von 100 Euro für den kontinuierlichen Besuch von Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft.

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