Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Niedersachsen in Gefahr?

Kommunen fordern Fokus auf Allgemeinmedizin und Hilfe bei Klinikfinanzierung

Zu wenig Hausärzte und Krankenhäuser, schlechte Anbindung mit Bus und Bahn: Der ländliche Raum kommt aus Sicht des Städte- und Gemeindebunds in Niedersachsen zu kurz.

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Oldenburg. Der ländliche Raum muss aus Sicht des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB) stärker berücksichtigt werden. „Erforderlich ist eine ganze Reihe von Maßnahmen, um die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen herzustellen“, fordert der Verband in einem Positionspapier, das der Deutschen-Presse Agentur vorab vorlag. Bei einem Treffen am heutigen Donnerstag in Oldenburg will der Städte- und Gemeindebund unter anderem darüber beraten, wie Gesundheitsversorgung, Nahverkehr und Digitalisierung auf dem Land verbessert werden können.

Im Flächenland Niedersachsen lebe ein Großteil der Menschen außerhalb der Ballungszentren und Metropolen, argumentiert der Verband, der nach eigenen Angaben mehr als 360 kreisfreie Städte und Gemeinden vertritt. Der NSGB kritisiert unter anderem die Gesundheits- und Pflegeversorgung.

„Niedersachsen steuert ungebremst auf einen dramatischen Mangel an Ärztinnen und Ärzten zu“, befürchtet der Verband. Er fordert bei der Ausbildung einen stärkeren Fokus auf die Allgemeinmedizin sowie eine finanzielle Unterstützung der Kommunen für den Erhalt der Krankenhäuser. (dpa)

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