Kommentar – Zeichen gesetzt

Krankenhäuser - Mehr Geld ist nicht genug

Wolfgang van den BerghVon Wolfgang van den Bergh Veröffentlicht:

Exzellent – der Zeitpunkt hätte nicht besser gewählt werden können als wenige Tage vor dem Sondierungsgespräch über die Themen Gesundheit, Soziales und Pflege. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert Union, Freidemokraten und Grüne auf, Zeichen zu setzen. Das hat Wucht!

Personalsicherung, Bürokratieabbau und Notfallversorgung stehen weit oben auf der DKG-Agenda – gefolgt von der Forderung nach einem Abbau der Schnittstellenprobleme zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Doch eine Idee oder einen Plan, wie diese Probleme mittel- oder langfristig gelöst werden können, bleibt die DKG schuldig. Mal ehrlich: Die Forderungen zementieren einmal mehr alte Positionen. Nach der Devise: Nur nicht die gesteckten Claims in Frage stellen.

Mit dem Krankenhausstrukturgesetz ist die DKG in der vergangenen Legislaturperiode fürstlich bedient worden. Über diverse Zuschläge sind Milliarden Euro in die klammen Kassen der Kliniken geflossen. Und um das Thema Pay for Performance wird (noch) ein großer Bogen gemacht. Qualitätszu- und -abschläge sind noch in der Mache.

Die Forderung nach mehr Geld kommt just an dem Tag, an dem Versicherte beim Kassenzuschlag um 0,1 Prozentpunkte entlastet werden. Schade fürs DKG-Timing. . .

Lesen Sie dazu auch: Finanzlage im Gesundheitssystem: Zusatzbeitrag sinkt – Kliniken fordern Milliarden Euro mehr

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Krebskongress

Tumorchirurgie: Geschlecht zählt auf beiden Seiten des Skalpells

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Brustkrebs Symbolbild

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Risikoadaptiert und individualisiert behandeln

Frühes Mammakarzinom: So optimieren Sie die Therapie

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Eine Ärztin spricht mit einer Patientin.

© Siphosethu F / peopleimages.com / Stock.adobe.com

Krebsprävention durch Kommunikation

Zu Krebs halten sich Mythen und Irrtümer hartnäckig – Aufklärung tut not

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Drei Operateure in einem Operationssaal.

© Robert Kneschke / stock.adobe.com

Krebskongress

Tumorchirurgie: Geschlecht zählt auf beiden Seiten des Skalpells

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe