Über 100 Fälle?

Krankenpfleger unter vielfachem Mordverdacht

Veröffentlicht:

OLDENBURG. Ein Ex-Krankenpfleger könnte in mehr als 100 Todesfälle verwickelt sein.

Der Delmenhorster steht seit September bereits wegen des Vorwurfs des dreifachen Mordes und zweifachen Mordversuchs an Patienten vor Gericht - jetzt leitete die Staatsanwaltschaft Oldenburg weitere Ermittlungen wegen Mordverdachts ein: Es könnten über 100 Fälle sein, sagte ein Sprecher der Behörde am Mittwoch.

Ein Sachverständiger solle alle Todesfälle im Klinikum Delmenhorst in der Zeit von März 2003 bis Juni 2005 untersuchen, in denen der 38-jährige Krankenpfleger zum Zeitpunkt des Todes oder unmittelbar davor Dienst hatte.

Im Prozess wird dem Mann vorgeworfen, den schwer kranken Patienten im Klinikum Delmenhorst ohne ärztliche Anweisung ein Medikament gespritzt zu haben, das tödliche Herz- und Kreislaufprobleme auslösen kann. (dpa)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Medizinische Rehabilitation

Wie Ärzte beim beim Reha-Antrag unterstützen können

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

NutriNet-Santé-Studie

Viel Konservierungsstoffe in der Nahrung – erhöhtes Krebsrisiko?

Datenanalyse

Demenzschutz durch Zosterimpfung: Studie liefert erneut Hinweise

Lesetipps
Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte „ePA“.

© Daniel Karmann/dpa

Neue Funktion

E-Patientenakte: Volltextsuche für Ärzte geplant

So bitte nicht! Leichter kann man es Hackern kaum machen.

© Oleksandr Latkun/imageBROKER/picture alliance

Update

Datenschutz

Tipps: Darauf sollten Praxisteams bei Passwörtern achten