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Krebs-Check.com stellt persönlichen Vorsorgeplan auf

KÖLN (iss). Mit einem neuen Internet-Portal will die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen der Krebsvorsorge größere Aufmerksamkeit verschaffen.

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"Viele Menschen sind unsicher, welche Maßnahmen der Vorsorge und Früherkennung zur Verfügung stehen und inwiefern sie dem Einzelnen nutzen. Daran möchten wir etwas ändern", erläutert der Vorsitzende der Gesellschaft Professor Hans Georg Bender die Initiative. Auf einer Internetseite finden Nutzer Informationen zu den verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen.

Jeder kann sich auch einen "persönlichen Vorsorgeplan" anzeigen lassen: Nach Eingabe von Alter und Geschlecht erfährt der Nutzer, welche Untersuchungen für ihn in Frage kommen, die von der gesetzlichen Krankenkasse finanziert werden. Die Krebsgesellschaft erläutert, wie die Untersuchung abläuft, welche Risiken damit verbunden sind und was ein positiver und ein negativer Befund bedeuten.

Auch Untersuchungen, die als individuelle Gesundheitsleistung angeboten werden, nimmt die Krebsgesellschaft unter die Lupe. Interessierte erfahren, was bei Untersuchungen wie dem vaginalen Ultraschall oder dem HPV-Test gemacht wird, welche Risiken es gibt, welche Aussagekraft die Untersuchungen haben und was sie in der Regel kosten.

Zu allen Früherkennungs- und Vorsorgeangeboten gibt die Gesellschaft eine Bewertung und Empfehlung ab. "Nicht jede angebotene Präventionsmaßnahme ist für den Einzelnen immer sinnvoll und erst recht nicht zwingend", betont Bender.

Mit dem Internetportal wolle die Krebsgesellschaft möglichst viele Menschen erreichen. Es gehe darum, sowohl Vorsorgemuffeln das Thema näherzubringen als auch Menschen, die unreflektiert alles mitmachen. "Dank intensiver Forschungen rund um Krebsentstehung und Forschung können wir heute vielfältige Informationen geben, die als Grundlage für selbstbestimmte Entscheidungen dienen", sagt Bender.

Die Internetseite finden Sie unter: www.krebs-check.com

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