Krebs: Gipfel an Neuerkrankungen im Osten erreicht?

BERLIN (ami). Krebsneuerkrankungen von Frauen in Berlin und den neuen Bundesländern nehmen nicht weiter zu. Das zeigt der Jahresbericht 2003-2004 des gemeinsamen Krebsregisters.

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Die Daten deuten laut Berliner Senatsgesundheitsverwaltung darauf hin, dass der Gipfel möglicherweise erreicht ist. Bei Brust- und Darmkrebs gebe es in den letzten Jahren keine Steigerung. Seit Beginn der Registrierung im Jahr 1961 gingen Magenkrebs und Gebärmutterhalskrebs zurück. Zunahmen verzeichnen die Neuerkrankungen bei Lungenkrebs und maligne Melanome.

Bei Männern steige die Zahl der Krebserkrankungen noch insgesamt. Das führen die Experten zu einem großen Teil auf den steilen Anstieg der Neuerkrankungen an Prostatakrebs zurück. Ebenfalls mit steigender Tendenz treten Darmkrebs und Krebs an Lippe, Mund und Rachen sowie maligne Melanome auf. Rückläufig seien bei Männern dagegen Magenkrebs seit Mitte der 60er Jahre und Lungenkrebs seit Mitte der 80er Jahre.

Die Krebssterblichkeit ist den Daten zufolge im Erfassungsgebiet des Gemeinsamen Krebsregisters sowie in Deutschland insgesamt seit mehreren Jahren rückläufig. Das gilt für die meisten Krebsarten mit Ausnahme des Lungenkrebses bei Frauen sowie des Bauchspeicheldrüsenkrebses.

http://www.berlin.de/gkr/

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