Direkt zum Inhaltsbereich

Krebsregister im Osten erweitert Internet-Angebot

BERLIN/POTSDAM (ami). Das Gemeinsame Krebsregister von Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen baut sein Internetangebot aus.

Veröffentlicht:

Über das Krebsgeschehen in Brandenburg können sich interessierte Bürger und Fachleute aus Gesundheitswesen und Wissenschaft bereits jetzt einen besseren Überblick verschaffen. Daten zur Häufigkeit von Krebsneuerkrankungen und den Sterbefällen sind nun für das Land Brandenburg insgesamt und für einzelne Regionen abrufbar.

In der neuen Rubrik "Daten" sind detaillierte Kennzahlen für den Zeitraum von 2001 bis 2005 nach Landkreisen ausgewiesen. So werden regionale Unterschiede deutlich. Zudem werden die Daten für Krebs insgesamt und für einzelne Tumore getrennt nach Geschlechtern veröffentlicht.

Zum Vergleich sind die Raten Brandenburgs, der anderen am Gemeinsamen Krebsregister beteiligten Länder und für Deutschland angegeben. Dabei zeigt sich unter anderem, dass Frauen in den kreisfreien Städten Frankfurt/Oder, Cottbus, Potsdam und Brandenburg häufiger an Lungenkrebs erkranken als in den umliegenden Landkreisen.

Brandenburgs Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler würdigte das neue Angebot des Gemeinsamen Krebsregisters als wichtigen Beitrag, die Öffentlichkeit besser mit Informationen zum Thema Krebs zu versorgen. Bis September sollen auch Detaildaten der anderen Länder im Gemeinsamen Krebsregister veröffentlicht werden. Unter anderem werden dann für Berlin regionale Unterschiede auf Stadtbezirksebene dargestellt.

Weitere Informationen im Internet unter www.krebsregister-berlin.de

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Schnelle Reaktion auf Wechsel im Ministerium

BÄK und PKV-Verband übergeben Linnemann aktualisierte GOÄ-Version

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

BCMA-gerichtete CAR-T-Zelltherapie rückt nach vorn

Cilta-cel setzt Standards im ersten Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, Neuss, a Johnson & Johnson company
Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

© LASZLO / stock.adobe.com

Neu diagnostiziertes Multiples Myelom

Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, a Johnson & Johnson company, Neuss
Abb.  1: Indikationsübergreifendens Therapie-Monitoring in den ersten Behandlungszyklen mit Ribociclib beim HR+/HER2- Brustkrebs

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Früher und metastasierter HR+/HER2- Brustkrebs

Einfach und konsistent: indikationsübergreifendes Therapie-Management mit Ribociclib

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kasuistik

Atypische Stirnfalten: Wo kommen sie her?

Erkrankung des Herzmuskels

Magnetokardiographie zur Kardiomyopathie-Diagnostik?

Lesetipps
Eine Puppe liegt dreckig auf dem Boden.

© fotogeng / stock.adobe.com

Dissoziation

Umgang mit Trauma und PTBS: Was kann die Hausarztpraxis leisten?

Wenn das Bindegewebe im Becken an Spannung verliert oder geschädigt wird, droht ein Descensus genitalis. Wichtig sind Aufklärung und Beratung der betroffenen Frauen.

© H_Ko / Stock.adobe.com

Genitalsenkung

Descensus genitalis: Aktualisierte Empfehlungen auf S3-Niveau