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Länder wollen kein Abitur für Pflegekräfte

WIESBADEN (bee). Der hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) hat die Ablehnung des Bundesrates gegen EU-Pläne zur künftigen Ausbildung von Pflegekräften begrüßt.

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Nach einer EU-Richtlinie sollen Pflegekräfte europaweit zwölf Jahre die Schule besucht haben. "Wir können es uns nicht leisten, einen großen geeigneten Bewerberkreis von der Ausbildung auszuschließen und damit den drohenden Fachkräftemangel zu verschärfen", teilte Grüttner mit.

Für eine Pflege-Ausbildung reicht in Deutschland derzeit eine zehnjährige Schulbildung. Auch die Bundesregierung hatte sich gegen die EU-Richtlinie gestellt.

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Kommentare
Prof. Dr. Ingo Heberlein 08.03.201219:50 Uhr

Deutschland als europäisches Schlußlicht verschärft seinen Fachkräftemangel!

Wo gibt es denn Belege dafür, dass eine Anhebung der Voraussetzungen die Bewerberlage verschlechtert? Schon jetzt kann mit Hauptschulabschluss sukzessive eine Entwicklung bis zur akademischen Ausbildung erfolgen. Was soll diese Diskussion? Es geht manchen Gesundheitspolitikern nur darum, die jetzigen Vergütungsstrukturen zu zementieren. Mangelnde Attraktivität führt mit Sicherheit zum Fachkräftemangel

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