Direkt zum Inhaltsbereich

Lesehilfe erleichtert Verstehen der Pflegenoten

Veröffentlicht:

STUTTGART (fst). In Baden-Württemberg ist für Pflegebedürftige und deren Angehörige, die einen Heimplatz suchen, nun eine "Lesehilfe" zu den Pflegenoten verfügbar. Diese Interpretationshilfe wurde von der Arbeitsgemeinschaft Qualitätssicherung des Gesundheitsforums Baden-Württemberg erarbeitet. Zwar müsse das Verfahren des Pflege-TÜVs verbessert werden, in der Übergangszeit sei die Lesehilfe aber eine gute Hilfestellung, sagte Landes-Gesundheitsministerin Monika Stolz (CDU). In einer Zwischenauswertung haben Heime im Südwesten im Bundesvergleich durchschnittlich die beste Bewertung erhalten.

Allerdings mache dies die "Auswahl eines Pflegeheims in Baden-Württemberg nicht unbedingt einfacher" bemerkt der Ersatzkassenverband vdek. Die Lesehilfe solle daher Interessierten helfen, zentrale Fragen der Bewertungen zu beantworten - so zum Beispiel zur Ernährung und der Flüssigkeitsversorgung oder der Schmerzbehandlung.

Die Lesehilfe ist unter www.gesundheitsforum-bw.de/servlet/PB/show/1315316/Lesehilfe_08_07_2010.pdf abrufbar.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Pressekonferenz in der BPK

Bundeskanzler Friedrich Merz: „Ich bin ein lernfähiges System“

Soziale Pflegeversicherung

Heimpflege: Eigenanteile klettern weiter kräftig nach oben

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Neue Therapien

Gleich mehrere Durchbrüche bei seltenen Erkrankungen

Lesetipps
Ein Hautarzt untersucht die Haut mit einem Dermatoskop auf Melanom.

© Iryna&Maya / stock.adobe.com

Vergleich mit anderen Ländern

Hautkrebs-Screening in Deutschland laut Studie ohne klaren Nutzen