Lesehilfe erleichtert Verstehen der Pflegenoten

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STUTTGART (fst). In Baden-Württemberg ist für Pflegebedürftige und deren Angehörige, die einen Heimplatz suchen, nun eine "Lesehilfe" zu den Pflegenoten verfügbar. Diese Interpretationshilfe wurde von der Arbeitsgemeinschaft Qualitätssicherung des Gesundheitsforums Baden-Württemberg erarbeitet. Zwar müsse das Verfahren des Pflege-TÜVs verbessert werden, in der Übergangszeit sei die Lesehilfe aber eine gute Hilfestellung, sagte Landes-Gesundheitsministerin Monika Stolz (CDU). In einer Zwischenauswertung haben Heime im Südwesten im Bundesvergleich durchschnittlich die beste Bewertung erhalten.

Allerdings mache dies die "Auswahl eines Pflegeheims in Baden-Württemberg nicht unbedingt einfacher" bemerkt der Ersatzkassenverband vdek. Die Lesehilfe solle daher Interessierten helfen, zentrale Fragen der Bewertungen zu beantworten - so zum Beispiel zur Ernährung und der Flüssigkeitsversorgung oder der Schmerzbehandlung.

Die Lesehilfe ist unter www.gesundheitsforum-bw.de/servlet/PB/show/1315316/Lesehilfe_08_07_2010.pdf abrufbar.

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