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Krankenstand

Lohnfortzahlung kostet über 60 Milliarden Euro

Die Kosten der Arbeitgeber für die Lohnfortzahlung sind 2018 deutlich gestiegen. Dieser Prozess wird sich 2019 fortsetzen.

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Berlin. Die Aufwendungen der Arbeitgeber für die Lohnfortzahlung bei Krankheit haben sich im Jahr 2018 auf 51,6 Milliarden Euro addiert. Hinzu kamen nochmals rund 10,2 Milliarden Euro an Sozialversicherungsbeiträgen, hat das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) mitgeteilt.

Der Gesamtaufwand von rund 61,8 Milliarden ist dabei im Vergleich zu 2017 um 2,7 Milliarden Euro gestiegen. Zum Vergleich: Für das Jahr 2010 gibt das IW den Aufwand noch mit 37,3 Milliarden Euro an.

Ursächlich für den Aufwärtstrend seien der zuletzt wieder gestiegene Krankenstand, die günstige Beschäftigungsentwicklung sowie die jährlichen Gehaltsanpassungen, so das Institut. Für 2019 werde der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung noch höher ausfallen, da seit Anfang 2019 auch der Zusatzbeitrag zur GKV paritätisch finanziert wird.

Im Krankheitsfall zahlt der Arbeitgeber für bis zu sechs Wochen das volle Gehalt. Dann springt die Krankenkasse ein, überweist jedoch ein Krankengeld nur in Höhe von 70 Prozent des Bruttogehalts. (fst)

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