Berufspolitik

Main-Kinzig-Kreis wirbt verstärkt um Medizinnachwuchs

Veröffentlicht:

BAD ORB (ine). Eine Werbeoffensive, um junge Mediziner für den Beruf des Hausarztes zu interessieren, hat der Main-Kinzig-Kreis gestartet. Die Kreiskliniken, der Hausärzteverband und das Ärztenetz Spessart haben ein Curriculum entwickelt, um eine Weiterbildung aus einer Hand anzubieten. "Dadurch wird die fünfjährige Weiterbildungsphase wesentlich erleichtert", sagt Ulrich Dehmer, Vorstand des Ärztenetzes.

Das Curriculum sieht unter anderem eine enge Zusammenarbeit zwischen Kliniken und Praxen vor. Drei Jahre verbringen die Mediziner während der praktischen Ausbildung in den Mainz-Kinzig-Kliniken, zwei Jahre in einer Hausarztpraxis. In den Kliniken steht die Innere Medizin im Mittelpunkt. Zusätzliche Ausbildungsinhalte, etwa Praxismanagement und Medizinrecht, werden ebenfalls vermittelt. Zudem gibt es die Möglichkeit, andere Teilgebiete wie etwa Chirurgie, Frauenheilkunde, Urologie oder Geriatrie kennen zu lernen. Weitere Informationen gibt es dazu unter www.aerztenetz-spessart und www.hausärzte-hessen.de

Mehr zum Thema

Ausgleichszahlungen für Ärzte

Gesundheitsausschuss spannt Corona-Schutzschirm weiter auf

Gehaltsvergleich

So viel verdienen die KV-Chefs

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Jeweils bis Ende Februar müssen KVen und Kassen-Verbände die Gehälter ihrer Führungsspitze offenlegen.

Gehaltsvergleich

So viel verdienen die KV-Chefs

Ein Gesetz soll Ärzte großzügiger für entgangene Leistungen durch die Corona-Pandemie entschädigen.

Ausgleichszahlungen für Ärzte

Gesundheitsausschuss spannt Corona-Schutzschirm weiter auf