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Grünen-Vorstand

Mehr Ansehen und mehr Geld für sorgende Berufe

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BERLIN. Eine bessere Bezahlung, mehr Personal und deutliche Mitsprache- und Aufstiegsmöglichkeiten: Das fordert der Bundesvorstand der Grünen für die sorgenden Berufe. "Care-Berufen" müsse der Stellenwert zukommen, den sie verdienen, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Beschluss. Dieser adressiert sämtliche sorgenden Berufe – etwa Hebammen, Erzieher und Pflegekräfte.

Der Parteivorstand fordert in dem Papier unter anderem ein Investitionsprogramm für Kliniken, das als Sofortmaßnahme mit über einer Milliarde Euro pro Jahr mindestens 25.000 Krankenpflegestellen schaffen soll. Für Pflegeeinrichtungen solle ein Personalbemessungsinstrument auf Bundesebene eingeführt werden; ein Abweichen von der Fachkraftquote wird deutlich abgelehnt.

Der Parteivorstand wolle sich darüber hinaus für einen allgemein verbindlichen Tarifvertrag Soziales einsetzen. "Eine bessere Bezahlung von Care-Arbeit trägt auch bei, die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu schließen." (jk)

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