Rheinland-Pfalz

Mehr Anträge auf Pflegegrade

Veröffentlicht:

MAINZ. Seit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs im Januar 2017 ist die Zahl der Anträge auf Einstufung in einen Pflegegrad bei der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz nach oben geschnellt.

"2017 gingen bei der Pflegekasse der TK in Rheinland-Pfalz 18 Prozent mehr Erstanträge ein als im Vorjahr", berichtet TK-Landesleiter Jörn Simon. Auch einzelne Leistungen der Pflegeversicherung seien häufiger in Anspruch genommen worden.

So nahmen in Rheinland-Pfalz 19 Prozent mehr Versicherte Entlastungsleistungen wie Beschäftigungsangebote oder die Begleitung zum Arzt in Anspruch als 2016.

Seit der Reform stehen Pflegebedürftigen für solche "niedrigschwelligen Betreuungsangebote" 125 Euro monatlich zu.(aze)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Einstufung in den Pflegegrad

Pflegebegutachtung: Wann hausärztlicher Rat gefragt ist

Exklusiv-Umfrage der Ärzte Zeitung

Baustelle Gesundheitspolitik: Was muss 2026 angegangen werden?

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Systematisches Review

Kortikosteroide bei schwerer Pneumonie wahrscheinlich nützlich

Innovative Diabetestherapie

Nicht-peptidische GLP-1-Rezeptoragonisten am Start

Lesetipps
DEGAM, DDG oder DGIM: Je nach Fachgesellschaft finden sich teils leicht voneinander abweichende Empfehlungen.

© mit KI generiert / kirania / stock.adobe.com

Keine einheitlichen Zielkorridore

Typ-2-Diabetes: So stark divergieren die aktuellen Empfehlungen

Eine Frau fässt sich mit den Händen an die Brust

© Art_Photo / stock.adobe.com

Unterschiede der Geschlechter

Herzinfarkte und Ischämie bei Frauen: Was ist wirklich anders?