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Mehr Kooperation erhöht die Zahl der Thorax-Op

BERLIN/EBERSWALDE (ami). Neue Wege in der stationären Gesundheitsversorgung gehen das Berliner Vivantes Klinikum Neukölln und das Werner Forßmann Krankenhaus in Eberswalde.

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Durch eine Kooperation werden rund 200 lungen- und thoraxchirurgische Eingriffe in Eberswalde zusätzlich ermöglicht.

Immer dienstags ist der Leitende Oberarzt aus dem Neuköllner Vivantes Klinikum in Eberswalde. Dort operiert er, nimmt an der Tumorkonferenz teil und bietet eine Spezialsprechstunde für thoraxchirurgische Krankheitsbilder an.

Zudem haben die Berliner Experten jederzeit Zugang zu Röntgenbildern aus dem Eberswalder Krankenhaus, indem sie sich in das dortige Krankenhaussystem einloggen.

Thoraxchirurgie: "Neues" Fach in Eberswalde

"Und sollte sich ein Fall dort hochkomplex gestalten, so haben wir immer noch die Möglichkeit, den Patienten oder die Patientin an unsere Klinik nach Berlin-Neukölln zu holen", sagt Dr. Stephan Eggeling, Chefarzt Thoraxchirurgie des Vivantes Klinikums Neukölln.

Das sei bislang aber erst sechs Mal der Fall gewesen, während schon rund 60 Operationen in Eberswalde vorgenommen wurden. Die Kooperation besteht bereits seit Jahresanfang.

"Patienten im Nordosten Brandenburgs profitieren sehr von der neuen Behandlungsmöglichkeit, weil Thoraxchirurgie in Eberswalde bisher nicht angeboten werden konnte und nun eine wohnortnahe Versorgung auf Spitzenniveau besteht", so Matthias Lauterbach, Geschäftsführer der GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH, zu der das Eberswalder Krankenhaus gehört.

Patienten mit Lungentumoren mussten bisher oft nach Neuruppin im Westen Brandenburgs oder Berlin gebracht werden.

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