Bundeshaushalt 2017

Mehr Mittel für Beratung

Veröffentlicht:

BERLIN. Haushaltpolitiker des Bundestags haben am Donnerstag letzte Hand an den Gesundheitsetat für 2017 angelegt. Dieser wird rund 15 Milliarden Euro umfassen. Davon sind 14,5 Milliarden Euro für den Zuschuss zur GKV reserviert.

Die SPD-Fraktion nimmt für sich in Anspruch, bei gesundheitlicher Beratung und Hilfe in den Haushaltsverhandlungen Akzente gesetzt zu haben. Burkhard Blienert, Berichterstatter für den Gesundheitsetat im Haushaltsausschuss, nannte als Beispiel die Finanzierung der HIV-Stiftung. Diese sei nun über 2016 hinaus gesichert. Vorgesehen seien zwei Millionen Euro, "perspektivisch" würden es 4,5 Millionen Euro sein.

Die Mittel im Zusammenhang mit Migration und Integration fallen um drei Millionen höher aus, als noch im Regierungsentwurf vorgesehen war. Damit werde die Finanzierung von Projekten beispielsweise mit traumatisierten Flüchtlingen gesichert. Für Aufklärung über Drogen- und Suchtmittelmissbrauch seien im kommenden Jahr eine Million Euro vorgesehen, berichtet Blienert. Der Gesamthaushalt des Bundes wird 2017 rund 329,1 Milliarden Euro umfassen. Das sind 12,2 Milliarden Euro mehr als in diesem Jahr. (fst)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kolumne aus Berlin

Die Glaskuppel zur Prävention: Mehr als Kochkurs und Yogamatte

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Schulterblick

Wie eine Wiesbadener Hausärztin ihre Praxis digitalisiert

Lesetipps
Ein Mann liegt schlafend auf zwei bequemen Kissen in einem Bett.

© Viglietti / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nächtlicher Augeninnendruckanstieg

Sind zwei Kopfkissen für Menschen mit Glaukom eines zu viel?

Eine Frau steht am Empfang einer Praxis und spricht mit einer Praxismitarbeiterin.

© auremar / stock.adobe.com

Hausarzt und Gebietsärztin im Interview

Hausarztvermittlungsfälle: Wo es hakt und wie es besser ginge