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Pandemie-Bewältigung

Mehr studentische Hilfe für den ÖGD

Aus „Medis4ÖGD“ wird „Studis4ÖGD“: Die Freiwilligenbörse ist im vergangenen Jahr so gut angenommen worden, dass die Initiatoren sie nun auch für andere Fachrichtungen öffnen.

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Berlin. Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung, dem Quarantänemanagement oder der Organisation von Corona-Tests: Über die Freiwilligenbörse „Medis4ÖGD“ wurden im vergangenen Jahr pro Monat bis zu 345 Studierende an die Gesundheitsämter vermittelt.

Insgesamt wurden dadurch 2257 Monate studentische Unterstützung von den Ämtern abgerechnet, melden die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) und der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (BVÖGD).

Die große Hilfsbereitschaft hat die beiden Initiatoren dazu bewogen, die Freiwilligenbörse in diesem Jahr unter dem Namen „Studis4ÖGD“ nicht nur fortzuführen, sondern auch für weitere Fachrichtungen zu öffnen.

„Ich bin beeindruckt von der enormen Hilfsbereitschaft der vielen Studierenden, die mit großem Einsatz in den Gesundheitsämtern mitgearbeitet haben“, sagt die Vorsitzende des BVÖGD, Dr. Ute Teichert, laut Pressemitteilung.

Studierende erhalten für Tätigkeit auch eine Vergütung

Interessierte Studenten können sich über ein Kontaktformular unter https://www.bvoegd.de/freiwilligenboerse.html registrieren und ihren bevorzugten Einsatzort angeben. Sie werden dann direkt von einem Gesundheitsamt kontaktiert. Der konkrete Einsatzort wie auch die Arbeitszeiten werden jeweils individuell vertraglich geregelt, erläutern bvmd und BVÖGD.

Teichert stellt klar, dass die Studierenden angemessen vergütet und im Vorfeld online geschult würden. Dabei freut die ÖGD-Vorsitzende besonders, dass sich viele Nachwuchsmedizinerinnen und -mediziner „für das Öffentliche Gesundheitswesen interessieren und einen Einblick in die wichtige Arbeit dort gewinnen konnten“. (reh)

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