Merckle-Holding nach ratiopharm-Verkauf schuldenfrei

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MANNHEIM (cw). Nach der Übernahme der ratiopharm-Gruppe durch den Generikakonzern Teva rechnen Branchenbeobachter nicht mehr damit, dass sich die Merckle-Familie auch von dem Pharmagroßhändler Phoenix trennen wird. Als Interessenten an dem Mannheimer Handelshaus waren zuletzt etwa der weltgrößte Pharmahändler McKesson oder der US-Gesundheitsdienstleister Medco im Gespräch.

Nachdem Teva für die ratiopharm-Gruppe, zu der auch der Berliner Generikahersteller CT Arzneimittel GmbH gehört, 3,6 Milliarden Euro zu zahlen bereit ist, ist die Vermögensverwaltungsgesellschaft der Merckle-Familie VEM jedoch mit einem Schlag alle Schulden los, bestätigte VEM-Geschäftsführer Hans-Joachim Ziems bei der Bekanntgabe der ratiopharm-Übernahme durch Teva am Donnerstag voriger Woche.

Mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund 23 Milliarden Euro ist Phoenix noch vor der Stuttgarter Celesio der europaweit größte Pharmahändler.

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