Berufspolitik

Merkel für Einzelpraxen

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BERLIN (ble). Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Vertragsärzten demonstrativ den Rücken gestärkt. Die Bundesregierung wolle an der Möglichkeit einer freiberuflichen Ausübung der Arzttätigkeit festhalten, sagte sie auf dem Festakt zum 60-jährigen Bestehen des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB).Merkel bezog sich auf Bestrebungen innerhalb der Europäischen Union nach einer Deregulierung der Wettbewerbsregeln für die freien Berufe.

BFB-Präsident Ulrich Oesingmann bezeichnete die Freiberufler als "tragende Säulen einer freiheitlichen Gesellschaft". Freiberufler seien das "Scharnier" zwischen Staat und Bürgern.

Von der großen Koalition forderte Oesingmann eine Rücknahme der Aufteilung der Berufsgeheimnisträger in solche "erster und zweiter Kategorie" und den Schutz des vertraulichen Gesprächs zwischen Arzt und Patient.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund: Der Niedergelassene als Freiberufler bleibt das Leitbild der Bundesregierung

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