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Migranten erhalten Ausbildung als Gesundheitslotsen

KÖLN (iss). Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium beteiligt sich am Projekt "Mit Migranten für Migranten" (MiMi) des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen, in dem Migranten als Gesundheitslotsen ausgebildet werden.

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"Wir wollen, dass Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen können", sagte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Für das Projekt, das vom Ethno-Medizinischen Zentrum Hannover umgesetzt wird, stehen in den kommenden drei Jahren in Nordrhein-Westfalen knapp 550 000 Euro zur Verfügung.

Die Hälfte davon stellen der Bundesverband der Betriebskrankenkassen und der BKK-Landesverband NRW zur Verfügung, die andere Hälfte das Land.

Als Teil eines bundesweiten Modellprojekts sind bereits in sechs nordrhein-westfälischen Städten MiMi-Kooperationspartner aktiv, die 130 Mediatoren geschult haben. Die bestehenden Standorte würden jetzt in das Landeskonzept übernommen, sagte Minister Laumann.

"Bis 2010 wollen wir sieben weitere im Land gründen." Man suche jetzt Kooperationspartner, die ein regionales Netzwerk für interkulturelle Gesundheit aufbauen wollen, kündigte Laumann an.

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