Innovationsfondsmodell

Modellprojekt auf dem Land mit Portalpraxis und Telemedizin

Die medizinische Versorgung rund um Crivitz in Mecklenburg-Vorpommern soll verbessert werden. Ein Innovationsfondsmodell testet, wie das gelingen könnte.

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Crivitz. Kann ein ambulantes Versorgungszentrum am Krankenhaus den Zugang zu medizinischen Leistungen auf dem Land erleichtern? Ein kürzlich gestartetes Innovationsfondsprojekt in Mecklenburg-Vorpommern soll diese Frage beantworten.

Das Projekt "LuP-Regio- Regionale Gesundheitsversorgung im Landkreis Ludwigslust-Parchim" fokussiert auf die Region rund um den Klinikstandort Crivitz. Erprobt wird, ob Erreichbarkeit und Versorgung verbessert und Klinikaufenthalte vermieden werden können.

Portalpraxis mit Klinikanbindung als zentrales Element

Gelingen soll dies durch eine bessere Abstimmung zwischen dem haus- und fachärztlichen Bereich. Dazu sollen eine neu eingerichtete Portalpraxis mit erweiterten Sprechzeiten und direkter Klinikanbindung, telemedizinischer Betreuung sowie Community Health Nurses beitragen. Auch ein schon bestehendes Rufbussystem wird bedarfsgerecht weiterentwickelt.

Beteiligt sind an dem bis 2028 laufenden Projekt, das von der LUP-Kliniken am Crivitzer See geleitet wird, zahlreiche Partner, u.a. die Uni Greifswald und Helios Kliniken auf Klinikseite sowie vier große Krankenkassen. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt die TU Berlin. (di)

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