Ersatzkassen

Morbi-RSA reißt Loch in Bilanz

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Ersatzkassen haben das Jahr 2015 mit einem Defizit von 532 Millionen Euro abgeschlossen, obwohl Einnahmen wie Ausgaben gleichermaßen um 3,6 Prozent zugelegt haben. Dass dennoch ein Minus entstanden ist, führt der Ersatzkassenverband vdek auf "strukturelle Unterdeckung" bei den Zuweisungen aus dem morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich zurück.

Aus Sicht von vdek-Vorstand Ulrike Elsner zeigt das Ergebnis, dass "der Morbi-RSA seinem Ziel, faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den Krankenkassen zu schaffen, nicht mehr gerecht wird".

2014 hatte das Minus der Ersatzkassen noch bei 1,08 Milliarden Euro gelegen - insbesondere bedingt durch Prämienausschüttungen, auf die TK, HEK und hkk 2015 verzichtet haben. Unterdessen bestätigten die Innungskassen, dass sich das Defizit ihrer Kassenart auf 346 Millionen Euro belaufe. (fst)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hotline Impfen

Stellen Sie Ihre Fragen zum Impfen!

Lesetipps
Eine Person im CT.

© oksanazahray / stock.adobe.com

Risikoadaptiertes Vorgehen

Lungenkrebs-Screening: Nach Rauchstopp erst später ins CT?

Eine Hand lehnt demonstrativ eine Spritze ab.

© anyaivanova / Getty Images / iStock

1,1 Millionen Erwachsene befragt

COVID-19: Impfskepsis häufig doch überwindbar

Ein Arzt erläutert seinem Patienten mit Fettlebererkrankung anhand eines Anatomiemodell der Leber die prognostischen Risiken.

© manassanant / stock.adobe.com

Hepatisches Risiko erhöht

Schlank und MASLD – das macht der Leber schwer zu schaffen