Direkt zum Inhaltsbereich

Thüringen

Netzwerk für Telemedizin expandiert

Noch mehr Schlaganfall-Patienten sollen von der Telemedizin profitieren.

Veröffentlicht:

ERFURT. Seit dem Start des Telemedizin-Netzwerks "Satellit" in Thüringen vor zwei Jahren sind mehr als 3000 Schlaganfall-Patienten auf diese Weise behandelt worden, sagte Albrecht Günther, Neurologe und Oberarzt am Uniklinikum Jena.

Per Videokonferenz können Kliniken, die über keine Stroke Unit verfügen, die Hilfe von Experten in Anspruch nehmen. Die Neurologen sitzen währenddessen im Uniklinikum Jena, dem Helios-Klinikum in Erfurt und dem Klinikum Altenburger Land.

Über die Videokonferenz können sie schnell Diagnosen stellen und Behandlungen empfehlen.

Das Uniklinikum Jena arbeitet momentan unter anderem mit den Kliniken in Apolda, Eisenberg und Rudolstadt zusammen. Das Telemedizin-Netzwerk will nun expandieren und weitere Kliniken an Bord holen.

Ein Kooperationsvertrag sei auch mit dem Kreiskrankenhaus Schleiz geschlossen worden, mit den Krankenhäusern in Sömmerda und Sondershausen gebe es Gespräche, bestätigte Günther einen Bericht des MDR Thüringen.

Das Sozialministerium hatte den Aufbau mit 255.000 Euro gefördert. Etwa 10.000 Thüringer erleiden jährlich einen Schlaganfall. (rbü)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Abb. 1: Risikoreduktion durch Bempedoinsäure gegenüber Placebo in der CLEAR-Outcomes-Studie für den primären 4-Komponenten-Endpunkt (A) und den sekundären 3-Komponenten-Endpunkt (B) stratifiziert nach Diabetes-Status

© Springer Medizin Verlag

Diabetes mellitus

Bempedoinsäure: Benefit für Hochrisiko-Kollektive

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Daiichi Sankyo Deutschland GmbH, München
Therapieumstellung versus -verbleib: Risiken für Schlaganfälle/systemische Embolien und schwere Blutungen

© Springer Medizin Verlag GmbH

Neue Daten zu DOAK-Therapiewechsel

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA, München, und der Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte

Lesetipps
Patient vor der CT-Untersuchung der Lunge.

© jovannig / stock.adobe.com

Telemedizin für Prävention

Lungenkrebs-Screening: Das Münsterland zeigt, wie es funktionieren kann

Frau sitzt nachts auf ihrem Bett und schaut ins Licht ihrer Nachttischlampe.

© stokkete / stock.adobe.com

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren