Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Neuer Superminister?

Wolfgang van den BerghVon Wolfgang van den Bergh Veröffentlicht:

Es steht nirgendwo geschrieben, dass sich ein Gesundheitsminister ausschließlich um gesundheitspolitische Themen wie Pflegenotstand, Probleme zwischen Klinik und Praxis sowie Honorarungerechtigkeiten kümmern darf.

Vor wenigen Wochen war es die Vision vom neuen Europa, dann die wenig differenzierte Armuts-Debatte und heute sein Interview in der "Neuen Zürcher Zeitung", in dem er von dem Eindruck spricht, dass der Staat "nicht mehr willens oder in der Lage sei, Recht durchzusetzen".

Jens Spahn, der neue Superminister? Mitnichten. Schon als Finanz-Staatssekretär hat er sich ressortübergreifend eingemischt. Der neue Stil mag gewöhnungsbedürftig sein, zugleich besetzt Spahn damit als Mitglied im Vorstand des CDU-Präsidiums die Themen, für die bei der Schwesterpartei Horst Seehofer zuständig ist.

Der Kanzlerin muss das nicht missfallen – im Gegenteil. Dennoch könnte das Eis für Jens Spahn dann dünn werden, wenn er in seinem Ressort nicht liefert.

Lesen Sie dazu auch: Minister-Interview: Spahn sieht Vertrauen in Staat verloren

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tests für die Diagnostik

Akuter Kreuzschmerz: Tipps für ein pragmatisches Vorgehen in der Praxis

Lesetipps
Ins Fitnessstudie statt zum Geburtstag der Oma: Wer eine starke Verpflichtung spürt, Sport zu treiben, könnte eine Muskeldysmorphie haben.

© ME Image / Stock.adobe.com

Krafttraining bis zur Erschöpfung

„Adonis-Komplex“: Was Ärzte beim Verdacht auf Muskeldysmorphie tun können

Ein Hund streckt seine Zunge raus

© gismo2015 / Stock.adobe.com

Haustiere

Kasuistik: Was passieren kann, wenn der Hund die Wunde ableckt