Hartmannbund

Notbeauftragung in Thüringen ist absurd

Veröffentlicht:

WEIMAR. Die von der KV Thüringen angekündigte Zuteilung von Patienten, die keine Praxis finden können, stößt beim Hartmannbund auf "völliges Unverständnis".

Der Landesvorsitzende Jörg Müller sagte zu der geplanten Notbeauftragung: "Es ist absolut absurd, die Folgen des Ärztemangels auf gerade diejenigen abzuwälzen, die an der Basis jeden Tag versuchen, auch unter schwierigen Verhältnissen weiter eine gute Versorgung der Patienten zu gewährleisten."

Er lade jeden Interessierten zu einer Praxishospitation ein, sagte der Augenarzt: "Sind jetzt die Ärzte verantwortlich für den Ärztemangel?".

Der Hartmannbund wolle für die angehenden Ärzte kämpfen, die die Lasten der demografischen Entwicklung schultern müssen. (rbü)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Im parlamentarischen Verfahren

Medizinische Versorgungszentren: Lauterbach will Investoren verbieten

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Inkretinmimetika

GLP-1: Wie aus dem kleinen Hormon ein Rockstar wird

Risikoanalyse

Komplikation nach Hernien-Operation: Wer ist gefährdet?

Lesetipps
Mehrkosten für die Entbudgetierung der hausärztlichen Versorgung seien Investition in den Erhalt der Praxen, betont Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. 

© Michael Kappeler / dpa

Kabinett winkt GVSG durch

Lauterbach macht Hausarztpraxen Mut: „Jede Leistung wird bezahlt“

Brücke zwischen zwei Steilklippen. Auf der Brücke stehen zwei Menschen.

© Usman / stock.adobe.com

Aktuelle Forschung

Antikörper – die Verkuppler der Krebsmedizin

Heiße Nächte können nicht nur nervig sein. Sie gehen auch mit einem höheren Risiko für Schlaganfälle einher, so das Ergebnis einer Studie aus München und Augsburg.

© samuel / stock.adobe.com

Studie mit Daten zu 11.000 Schlaganfällen

Tropische Nächte sind offenbar ein Risikofaktor für Schlaganfälle