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Berlin

Notfall-Versorgung konzentriert sich auf 37 Kliniken

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BERLIN. Insgesamt 37 Kliniken in der Hauptstadt versorgen fast alle Patienten, die mit dem Rettungswagen (RTW) in ein Krankenhaus gebracht werden. Weniger als 6800 Patienten sind im vergangenen Jahr in andere Kliniken in Berlin und Brandenburg gebracht worden. Im Jahr 2016 waren es knapp 8900, 2015 etwa 8600 Patienten. Das geht aus einer Anfrage des SPD-Politikers Joschka Langenbrinck im Berliner Abgeordnetenhaus hervor.

13 der 37 Krankenhäuser haben im vergangenen Jahr Rettungsdienst-Patienten im fünfstelligen Bereich aufgenommen, darunter das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb), an dem die KV Berlin eine Portalpraxis betreibt. Das Jüdische Krankenhaus, an dem vor Kurzem die zweite Portalpraxis eröffnet wurde, belegt Platz 20 mit mehr als 6300 Rettungsdienst-Anfahrten. Erste Anlaufstelle für die RTW der Berliner Feuerwehr war in den vergangenen drei Jahren durchgehend die sanierungsbedürftige Notaufnahme des Vivantes Klinikums Neukölln.

Sie versorgt pro Jahr rund 100.000 Patienten, davon knapp ein Drittel stationär. Mehr als 25.000 Patienten pro Jahr wurden dort mit dem RTW hingebracht. Etwa 23.000 Patienten fuhr der Rettungsdienst in die modernisierte Rettungsstelle des Vivantes Klinikums im Friedrichshain und rund 22.000 zum Charité Campus Virchow Klinikum. An der Notfallversorgung in Berlin nehmen laut Krankenhausplan 2016 aktuell 41 Krankenhäuser teil. Davon sind sechs Standorte aufgrund besonderer Strukturmerkmale als Notfallzentren ausgewiesen. (ami)

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