Altenpflege

Offensive gegen Mangel an Fachkräften

Veröffentlicht: 14.12.2012, 07:01 Uhr

BERLIN. Gegen den Fachkräftemangel in der Altenpflege hat die Bundesregierung mit Vertretern von Ländern und Verbänden am Donnerstag eine Ausbildungsoffensive auf den Weg gebracht.

Ziel der Kampagne ist es, dass mehr Ausbildungsplätze geschaffen werden. Zudem soll die Ausbildungsplatzzahl in den Mitgliedseinrichtungen jährlich um weitere zehn Prozent erhöht werden.

Es ist der erste bundesweite Ausbildungspakt für die Altenpflege. Beteiligt sind 30 Akteure aus Bund, Ländern und Verbänden.

Der Pflegebranche geht die Offensive nicht weit genug: Sie fordert größere Anstrengungen gegen einen drohenden Pflegenotstand. "In den nächsten Jahren brauchen wir 200.000 zusätzliche Pflegekräfte", sagte der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste, Bernd Meurer.

Die Politik habe es lange verschlafen, gegen den Verlust an Pflegekräften und den künftig wachsenden Mangel anzusteuern. "Die Leute brauchen unbürokratisch und schnell Entlastung." Nötig sei insbesondere eine verstärkte Anwerbung ausländischer Fachkräfte. (dpa/sun)

Mehr zum Thema

Uniklinik Mainz

Tarifvertrag soll Pflegekräfte entlasten

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Flughafen-Malaria am Frankfurter Airport

Zwei erkrankte Männer

Flughafen-Malaria am Frankfurter Airport

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden