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FDP-Antrag

Personalengpässe am UKSH beschäftigen den Kieler Landtag

Am Kieler Standort des UKSH müssen Anästhesisten vorübergehend pflegerische Aufgaben übernehmen. Der frühere Landesgesundheitsminister Heiner Garg (FDP) fordert Antworten von der Landesregierung.

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Kiel. Der schleswig-holsteinische Landtag wird sich diesen Monat mit Versorgungsengpässen am UKSH beschäftigen. Auf Antrag des früheren Landesgesundheitsministers Dr. Heiner Garg (FDP) ist die Landesregierung aufgefordert, über die aktuelle Personalsituation am UKSH und die Folgen des Personalmangels zu berichten.

Nach Erwartungen Gargs soll die Regierung unter anderem darstellen, wie sich jüngst eingetretene Einschränkungen auf die stationäre und ambulante Patientenversorgung sowie auf die Erlössituation und damit auf das Konzernergebnis des UKSH auswirken. Außerdem möchte er konkret wissen, welche Maßnahmen zur temporären Aufgabenwahrnehmung pflegerischer Tätigkeiten ergriffen wurden und welche noch geplant sind.

Zuvor hatten regionale Medien von einer „OP-Krise am UKSH" in Kiel berichtet. Hauptproblem seien fehlende Pflegekräften. Was zum Teil dazu führte, dass Anästhesisten bei Operationen Aufgaben übernehmen mussten, die sonst Pflegende erledigen. Laut UKSH sind aktuell neun Prozent der rund 100 Stellen in der Anästhesiepflege in Kiel vakant. Vier von 30 OP-Sälen seien nicht kontinuierlich am Netz, heißt es. (di)

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