FDP-Antrag

Personalengpässe am UKSH beschäftigen den Kieler Landtag

Am Kieler Standort des UKSH müssen Anästhesisten vorübergehend pflegerische Aufgaben übernehmen. Der frühere Landesgesundheitsminister Heiner Garg (FDP) fordert Antworten von der Landesregierung.

Veröffentlicht:

Kiel. Der schleswig-holsteinische Landtag wird sich diesen Monat mit Versorgungsengpässen am UKSH beschäftigen. Auf Antrag des früheren Landesgesundheitsministers Dr. Heiner Garg (FDP) ist die Landesregierung aufgefordert, über die aktuelle Personalsituation am UKSH und die Folgen des Personalmangels zu berichten.

Nach Erwartungen Gargs soll die Regierung unter anderem darstellen, wie sich jüngst eingetretene Einschränkungen auf die stationäre und ambulante Patientenversorgung sowie auf die Erlössituation und damit auf das Konzernergebnis des UKSH auswirken. Außerdem möchte er konkret wissen, welche Maßnahmen zur temporären Aufgabenwahrnehmung pflegerischer Tätigkeiten ergriffen wurden und welche noch geplant sind.

Zuvor hatten regionale Medien von einer „OP-Krise am UKSH" in Kiel berichtet. Hauptproblem seien fehlende Pflegekräften. Was zum Teil dazu führte, dass Anästhesisten bei Operationen Aufgaben übernehmen mussten, die sonst Pflegende erledigen. Laut UKSH sind aktuell neun Prozent der rund 100 Stellen in der Anästhesiepflege in Kiel vakant. Vier von 30 OP-Sälen seien nicht kontinuierlich am Netz, heißt es. (di)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

KV-Vorstandsvergütungen im Vergleich

KBV-Chef Andreas Gassen bleibt der bestbezahlte KV-Funktionär

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Einsatz im Kriegsgebiet

Essener HNO-Ärztin hilft Menschen in Iran via Telemedizin

Seltene, aber schwere Nebenwirkung

NSAR und Metformin: eine gefährliche Kombination

Lesetipps
Endoskopische Auffälligkeiten bei der Colitis ulcerosa

© Gastrolab / Science Photo Library

Interview

Das ist neu in der S3-Leitlinie Colitis ulcerosa

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

© Gina Sanders / stock.adobe.com

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?