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Laumann

"Pflegekräfte haben kein erotisches Verhältnis zu Akten"

Vorwärts mit der Pflege-Dokumentation light: Karl-Josef Laumann, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, hat am Montag den Startschuss für die Entbürokratisierungs-Tour gegeben.

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BERLIN. Den Startschuss zur Entbürokratisierungs-Tour hat am Montag der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), gegeben. Die Idee, die hinter dem Modell zur Entbürokratisierung steht, ist einfach.

Was im Tagesablauf der Pflegebedürftigen sich häufig wiederholt, soll nicht mehr akribisch dokumentiert werden müssen. So soll Zeit für die Betreuung der Menschen frei werden. "Pflegekräfte haben kein erotisches Verhältnis zu Akten", sagte Laumann.

Die Prüfinstitutionen in der Pflege unterstützten das neue Konzept ohne Vorbehalt, sagte Laumann. Die Dokumentationspflicht werde auf das wirklich Notwendige beschränkt.

Dafür wolle er gemeinsam mit der Ombudsfrau für Entbürokratisierung Elisabeth Beikirch in 15 Veranstaltungen bundesweit bei den Pflegeeinrichtungen werben.

8000 Anmeldungen lägen bereits vor.Die Verbände der Pflege hätten zugesagt, die gewonnene Zeit nicht für Änderungen an den Personalschlüsseln zu nutzen, die der einzelnen Kraft mehr Pflegebedürftige zuweisen würden.

Beikirch kündigte an, die unternehmerische Entscheidung für eine Umstellung massiv unterstützen zu wollen. Dies solle zunächst über Multiplikatoren in den Verbänden geschehen. (af)

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